Veröffentlichung

 
03.03.2008

Einstieg in den Gasmarkt muß sich lohnen - für Anbieter und für Kunden


In einem aktuellen Beitrag für "et- energiewirtschaftliche tagesfragen" (Ausgabe 3/2008) beschreiben Dr. Thomas Lüers, Partner und Leiter des Kompetenzzentrums Energy / Utilities bei Prof. Homburg & Partner, sowie Franziska Credo, Project Managerin im selben Haus, die Barrieren, die neue Anbieter überwinden müssen, damit sich der Einstieg in einen sich liberalisierenden Gasmarkt trotz immenser Investitionen auch lohnt.

Es müßten grundsätzlich drei wesentliche Aufgaben erfüllt sein, bevor es sich für Anbieter im überregionalen Gas-zu-Gas-Wettbewerb lohne, einen potenziellen Markteintritt ins Auge zu fassen: Eine sei die Möglichkeit der "Beschaffung von Gas in der benötigten Struktur und zu wettbewerbsfähigen Konditionen", eine weitere die "Organisation von Netzzugang und Transport" und eine dritte die "effiziente und kostengünstige Durchführung der Belieferung".

Laut der Autoren liegt die Schwierigkeit der Erfüllung in dem Zusammenspiel von "Gesetzgebung, Regulierung und Markt": Dieses müsse Rahmenbedingungen schaffen, um den neuen Anbietern die Chance zu geben, "ein aus Kundensicht attraktives Angebot zu unterbreiten". Selbstverständlich, so Dr. Lüers und Credo unisono, seien mittel- und langfristig Gewinnziele als Anreiz für Unternehmungen vonnöten, sich im Markt zu engagieren. Das Problem hierbei sei aber, daß solche Gewinne dann auch die immensen Anfangsinvestitionen beim Markteintritt wieder einspielen sollten. Denn: Nur, wenn sich der "Kampf der Wettbewerber" um die Privathaushalte auch lohne, würden "neue Anbieter in den Gas-zu Gas-Wettbewerb eintreten".

Über den Artikel können Sie sich hier erkundigen.

Kontakt zu Dr. Thomas Lüers erhalten Sie hier. Die Ergebnisse einer Kurzstudie zum Thema können Sie bei Herrn Dr. Lüers direkt abfragen oder über den Bereich Communciations bestellen.


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