Studie zur Auktionskultur

 
07.04.2008

Studie von Prof. Homburg & Partner zu Auktionskultur


Auktionskultur: Hinter diesem Begriff verbergen sich tiefgreifende Veränderungen im Besitz- und Konsumverhalten. Online-Marktplätze verändern das Kaufverhalten und ermöglichen Entwicklungen hin zu temporärem Besitz. Damit gewinnt der Kauf von gebrauchten Waren und das Weiterverkaufen nicht mehr genutzter Güter neue Bedeutung.

Die repräsentative Erhebung von Prof. Homburg & Partner zeigt erstmals Ergebnisse zum Stand des neuen Phänomens der Auktionskultur in Deutschland. Die Befragung der mehr als 2000 Teilnehmer im Alter zwischen 18 und 60 Jahren brachte überraschende Erkenntnisse. Schon heute leben bereits 15% der Bevölkerung aktiv die Auktionskultur. Sie pflegen als „überzeugte Auktionisten" einen flexiblen und aktiven Umgang mit Besitz. Intuitiv, souverän und mit Spaß praktizieren sie den Kauf gebrauchter Produkte und den Wiederverkauf von ungenutzten Gegenständen. Aber das Potenzial für diese neue Konsumkultur ist größer.

Die Projektleiter Dr. Thomas Lüers und Dr. Brigitte Holzhauer sind davon überzeugt, dass es sich bei der Auktionskultur um einen Trend von wachsender künftiger Bedeutung handelt. Um seine Entwicklung im Zeitverlauf zu verfolgen, sind regelmäßige Messungen des "Auktionskultur-Index" geplant. Für Hersteller und Händlern empfiehlt es sich, sich rechtzeitig auf diesen Trend einzustellen und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. (TL)




Kurzpräsentation der Studienergebnisse

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