Interview

 
11.08.2008
In einer Stellungnahme für die Zeitschrift "acquisa" (082/2008) bezeichnet Dr. Nikolas Beutin, Geschäftsführender Gesellschafter bei Prof. Homburg & Partner, den Versuch von Google, in den deutschen regionalen Werbemarkt einzusteigen, als "sinnvolle Strategie".

Da auch die digitale Suche nach Dingen im regionalen Umfeld auf großes Interesse bei Kunden stoße, müssten sich regionale Anzeigenblätter und Zeitungen auf die neue Situation einstellen. "Kunden", so Dr. Beutin, "möchten tages- und stundenaktuell" informiert werden, dabei am besten "nichts bezahlen". Und der "Anbieter möchte am liebsten nur im konkreten Erfolgsfall, d.h. bei einem konkreten Kundenkontakt, bezahlen". Der Marketingexperte: Google habe erkannt, "dass sich mit Zusatzleistungen viel Geld verdienen" ließe. Indem sich Google selbst verkaufe, würde "praktisch eine Wertschöpfungskette übersprungen und deren Marge einbehalten. Und gleichzeitig die Marke Google gestärkt".
Auch wenn sich kleine und mittelständische Unternehmen erst an den Gedanken gewöhnen müssten: Aufgrund der "besseren Individualisierung und des Kostenvorteils" würden mobile und internetbasierte Anzeigen eine Erfolgsstory. Dr. Beutin: "Die Zeiten des Nachschlagens in den Gelben Seiten, lokalen Anzeigenblättern oder sonstigen örtlichen Branchenverzeichnissen sind vorbei".

Das gesamte Interview im Wortlaut können Sie sich hier herunterladen.

Mehr zur "acquisa" erfahren Sie hier.



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