Wort "Bauwesen" umgeben von Symbolen - LKW, Architekt, Bauarbeiter, BIM, Fabrik, Baustelle

Die Baubranche ist im Wandel mit uns meistern Sie ihn.

Die Disruptionen in der Bauzulieferindustrie und im Baustoff- und Bauelementehandel durch die Digitalisierung sind bisher noch überschaubar und das Ausmaß der Veränderungen ist teilweise noch unklar. Aber die Fragen sind grundlegend: Wie wird sich die Rollenverteilung zwischen Herstellern, stationärem Handel, Online-Handel, Architekten und Planern, Verarbeitern sowie Investoren und Endverbrauchern durch die Digitalisierung verändern? Welche Rolle spielt der dreistufige Vertrieb in Zukunft? Welche strategischen Implikationen ergeben sich daraus? Werden exponentielle Organisationen auch die Bauzulieferindustrie umkrempeln? Diese Fragen müssen Bauzulieferunternehmen jetzt für sich beantworten, um in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein.

„BIM“, „Smart Home“, „Multi-Channel“ und „E-Commerce“ sind nur einige Schlagworte für den fundamentalen digitalen Transformationsprozess der Baubranche. Neue Geschäftsmodelle entstehen, neue Marktteilnehmer werden auf den Markt kommen, die Customer Journey und die Vertriebskanäle verändern sich. Der Wandel ist vielschichtig wie nie und die Marktteilnehmer müssen sich jetzt darauf vorbereiten.

Zeigende Hände, Glühbirne, Zahnrad, Diagramm vor dunkelblauem Hintergrund
Baustoffmonitor 2019, 1. Halbjahr

So sehen die deutschen Bauzulieferer die aktuelle Marktsituation – jetzt lesen!

Leerer Arbeitsmarkt, volle Auftragsbücher.

Der Fachkräftemangel limitiert an vielen Stellen in der Baubranche die Umsetzung geplanter Bauprojekte. Die Hersteller müssen zukünftig noch mehr produktivitätssteigernde Services und modulare Produkte anbieten, um Marktpotenziale zu erschließen. Integrierte Prozesse vom Konfigurator über die Vorkonfektionierung bis zur Baustellenlogistik werden in Zukunft deutlich an Bedeutung gewinnen.

Gleicher Margendruck, neue Alleinstellungsmerkmale.

Der Margendruck ist unvermindert hoch. Volatile Rohstoff- und Logistikkosten erfordern ein proaktives Margen- und Preismanagement. Produkt- und Servicequalität allein reichen oft nicht mehr aus, um sich vom Wettbewerb zu differenzieren und eine hohe Kundenbindung zu erreichen. Konzepte, um dem steigenden Konkurrenzdruck und der zunehmenden Austauschbarkeit von Herstellern, Produkten und Marken zu begegnen, sind erforderlich. Die Marke und die Differenzierung über Services auf hohem Niveau werden weiter an Bedeutung gewinnen.

Historische Prozesse, moderne Umgebungen.

In den Jahren des Aufschwungs sind die Unternehmen gewachsen und haben sich entwickelt. In vielen Fällen führte dieser Prozess zu einer großen internen Komplexität. Portfolios sind umfangreich und undifferenziert geworden und damit schwer zu managen. Prozesse sind komplex und teilweise nicht mehr zielführend und die Organisation ist nicht so strukturiert, dass sie ihre volle Schlagkraft entfalten kann. Nutzenorientierung und Vereinfachung sind Stichworte auf dem Weg zu mehr Effizienz und Effektivität.

Einige Hindernisse, viele Chancen.

Trotz aktuell guter Baukonjunktur gibt es in den Heimatmärkten Wachstumsbarrieren, der Fachkräftemangel sorgt für eine Begrenzung der Bauvolumina. Das globale Bevölkerungswachstum und der damit einhergehende Bedarf an Wohnraum, der Verstädterungsprozess, der die Gebäudebedarfe in die Ballungsräume verlagert, und die weiterhin große Wichtigkeit klimafreundlicher und wohngesunder Baumaterialien bieten den Herstellern von Materialien und Gebäudeausstattung dennoch vielversprechende Wachstumschancen. Wer daran partizipieren will, muss seine Marktstrategien konsequent hinterfragen und auf die Wachstumschancen der Zukunft ausrichten.

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