Text "Unser Know-How für Ihren Markterfolg", rechts davon Person, Diagramme, Pokal, Kompass und Sprechblase
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Mit Branchenerfahrung zum Unternehmenserfolg.

Wir schaffen einen nachhaltigen Mehrwert, indem wir die Marktorientierung, den Umsatz und die Profitabilität Ihres Unternehmens messbar steigern. Dafür fokussieren wir uns auf unsere Kernkompetenzen: Strategy, Sales und Pricing, sowohl international als auch branchenspezifisch. Jede Branche funktioniert anders und hat ihre eigenen Erfolgsfaktoren. Daher arbeiten wir in neun spezialisierten Branchen-Kompetenzzentren. Unsere Strategien sind zielorientiert, unsere Lösungsansätze praxiserprobt. Die Implementierung und das Begleiten von Veränderungen sind Teil unserer DNA.

Market Strategy: Mit klarem Blick zum Markterfolg

Drei Schachfiguren umgeben von rot hinterlegtem Kreis auf beigem Hintergrund

Welche Marktsegmente sind für die Unternehmensentwicklung in den kommenden drei bis fünf Jahren am attraktivsten? Passt unser Produkt- und Leistungsportfolio zu den Anforderungen unserer Kunden? Welche Strategien verfolgen wir zur Optimierung des „Customer Lifetime Values“ bzw. des „Product Lifetime Values“ und wie wirken sie sich auf Neugeschäft und Aftersales aus? Wie können wir mit unserer Datenhistorie und unserem Anwendungswissen zusätzlichen Kundenmehrwert generieren und vermarkten?

Diese und weitere grundlegende Fragestellungen stehen bei uns regelmäßig auf dem Prüfstand, um eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung sicherzustellen. Die Marktstrategie bündelt zentrale Stoßrichtungen und stellt individuelle Ansätze zur Verfügung.

In der Gesamtunternehmensstrategie ist die Wachstumsstrategie von essenzieller Bedeutung. Sie definiert künftige Tätigkeitsfelder und bestimmt den Erfolg in einem sich wandelnden Marktumfeld. Die richtige Balance im Portfolio der Marktsegmente, bezogen auf Wachstumspotenzial, konjunkturelle Stabilität, Wettbewerbsintensität etc., finden wir auf der Basis von Markt-, Trend- und Attraktivitätsanalysen. Daran richten wir die Strategie und Organisation Ihres Unternehmens nach den Marktanforderungen aus und berücksichtigen dabei alle marktnahen Funktionen und Erfolgsfaktoren für die Skalierung.

Das zentrale Ziel der Go-to-Market Strategie sind die Schaffung und der Ausbau von Wettbewerbsvorteilen in der Marktbearbeitung. Die Fokussierung auf erfolgversprechende Markt- und Kundensegmente und die optimale Positionierung des Angebots gegenüber dem Wettbewerb sind die Basis für nachhaltiges Wachstum. In der Wettbewerbsstrategie können einzelne Produkte, das gesamte Unternehmen oder ein Portfolio an Unternehmen oder Beteiligungen im Fokus stehen. Dabei spielen die Kundenanforderungen entlang der „Journey“ eine wesentliche Rolle.

Nur wer die Anforderungen und Auswirkungen auf den Erfolg des Kunden kennt und die eigene Performance gegenüber dem Wettbewerb einschätzen kann, setzt sich langfristig durch. Die Strategie erfordert Erfahrung, Cleverness und Kreativität.

Die strategischen Fragen des Markenmanagements drehen sich häufig um den Zugang zu weiterem Marktpotenzial durch die (Re-)Positionierung bestehender oder zugekaufter Marken. Die Erschließbarkeit dieses Marktpotenzials messen wir anhand von Kundenbefragungen. Dadurch können wir die Kundenanforderungen und die aktuelle Positionierung unserer Kunden genau beschreiben und quantifizieren. Aus diesen beiden Perspektiven ergibt sich neben dem zugänglichen Marktpotenzial auf der Basis der heutigen Positionierung (Brand Reach) auch die Chance, durch konkrete Veränderungen im Markenmanagement (Anpassung des Markenkerns, Zukäufe etc.) zusätzliches Potenzial zu gewinnen Wir begleiten unsere Kunden im gesamten Prozess – von der Methodenentscheidung in der Marktanalyse bis hin zur Maßnahmenableitung, Priorisierung und Umsetzung.

In Geschäftsmodellen mit einem ausgeprägten After-Sales-Service stellt sich die Frage nach der treibenden Kraft im Unternehmen. Das Neugeschäft sichert die „installierte Basis“ und die Auslastung. Das Servicegeschäft trägt oft einen erheblichen Teil zum Unternehmensgewinn bei und ist weniger volatil.

Beide Bereiche sind abhängig voneinander. Welche Rolle spielt das Servicegeschäft gegenüber dem Neugeschäft? Sollten das Neu- und das Servicegeschäft unter einem Dach und einer Führung organisiert sein? Welchen Einfluss hat die Serviceperformance auf den Erfolg im Neugeschäft? Wir begleiten Unternehmen in der Entwicklung vom Produkthersteller zum integrierten Lösungsanbieter und kennen die Erfolgsfaktoren auf dem Weg zum Service Champion sehr genau.

Der Weg von der Messung eines Datenpunkts bis hin zur Schaffung von zusätzlichem Kundenmehrwert ist lang und sollte mit unbequemen Fragen verbunden sein. Gerade im B2B liegt der Schwerpunkt in der Digitalisierung nach wie vor auf Seite der Wertschöpfungsketten und Produktionsprozesse. Marktseitig fehlt es häufig an tragfähigen Konzepten, um Kundenmehrwerte zu generieren und in ein ausgereiftes Monetarisierungsmodell zu übersetzen.

In diesem Zusammenhang ist ein klarer Fokus auf den Endkunden unabdingbar und führt insbesondere im mehrstufigen Vertrieb zu Grundsatzfragen der gemeinsamen Wertschöpfung, um integrierte Lösungen in ein tragfähiges (digitales) Geschäftsmodell zu tragen. Der Gestaltung bzw. Nutzung von Plattformen kommt hier eine ganz entscheidende Rolle zu. Im Zusammenhang mit dem Business Model Review geht es auch um eine frühzeitige marktseitige Einschätzung des Disruptionspotenzials für das bestehende Geschäft und der Erarbeitung von strategischen Maßnahmen, um die Marktposition nachhaltig gegenüber dem (potenziellen) Wettbewerb zu stärken.

Sales Excellence: Mehr Performance für Ihren Vertrieb

Welche Ziele verfolgen wir im Vertrieb und welche Strategie ist die richtige? Welche Kundensegmente bearbeiten wir mit welchem Portfolio? Wie gestaltet man professionelles (Key)-Account- bzw. Händlermanagement? Über welche Vertriebskanäle erreichen wir unsere Kunden und welche Chancen und Risiken ergeben sich daraus?

Welche Rollen benötigen wir entlang unserer Vertriebsprozesse und wie lässt sich Produktivität in verschiedenen Geschäftsmodellen konfliktfrei steuern? Diese und weitere Leitfragen beantworten wir mit unserem praxiserprobten Sales Excellence Ansatz zur messbaren Steigerung Ihres Markterfolgs.

Im Zug der Digitalisierung kommen weitere Herausforderungen hinzu: wie vertreibt man digitale Produkte, wie gestaltet man digitalen Vertrieb? Wir kennen die unterschiedlichen Herausforderungen im klassischen und digitalen Vertrieb und begleiten unsere Kunden über alle Stufen bis hin zur Erfolgsmessung im Alltag.

Zwei Personen mit Wachstumskurve darüber umgeben von rot hinterlegtem Kreis auf beigem Hintergrund

Ausgangspunkt jeder Vertriebsstrategie ist die Zielsetzung pro Marktsegment. Je nachdem, ob der Fokus eher auf Steigerung von Marktanteilen oder z.B. auf Optimierung der Profitabilität liegt, ergeben sich unterschiedliche Strategien in der Marktbearbeitung bzgl. Zielsegmenten, Wertversprechen, Kanalmanagement, Positionierung, Portfolio, etc. Allerdings ist eine Vertriebsstrategie nur so gut wie die Aktivität in der Umsetzung. Sehr oft wird ein gutes strategisches Konzept durch Reaktivität und Opportunismus im Tagesgeschäft geschwächt. Dadurch geht die Fokussierung und letztlich die Produktivität von Vertriebsorganisationen verloren.

Dem Thema Plattform wollen wir im Rahmen der Vertriebsstrategie eine besondere Bedeutung beimessen. Durch die zunehmende Digitalisierung des Angebotsportfolios und der Möglichkeit, zusätzlichen Kundennutzen über Datenintelligenz und Netzwerkeffekte zu schaffen, stellt der Plattformvertrieb das zentrale Bindeglied zwischen digitalem Geschäftsmodell („Strategy“), der Vertriebsstrategie („Sales“) und dem Erlösmodell (Pricing) dar. Wir kennen die Dynamik und Funktionsweisen internationaler Plattformen und die strategischen Optionen im Umgang sehr genau. Auch unterstützen wir Sie mit unserer Expertise beim marktseitigen Aufbau eigener Plattformlösungen, wenn Ihre Marktposition diese Option ermöglicht.

Unser Denken beginnt bei den Markt- und Kundenanforderungen. Je nach Geschäftsmodell und Erklärungsbedürftigkeit der Produkte und Lösungen variieren die notwendigen Prozessschritte und Schnittstellen zwischen beteiligten Rollen für eine erfolgreiche Vertriebsarbeit. Die finalen Prozessbeschreibungen dienen als Grundlage für die Umsetzung in CRM Systemen und der Festlegung wesentlicher Kennzahlen über die Stufen des „Sales Funnel“.

Eingebettet in der Customer Journey ist der Vertriebsprozess zudem eng verzahnt mit den Rollen aus dem strategischen Marketig und der Market Intelligence. Ein detailliertes Verständnis über die verschiedenen Schritte und Ebenen im Vertriebsprozess ist entscheidend für die anschließende Ausgestaltung der Vertriebsstruktur und -organisation.

Die Überlegungen im Vertriebsprozess (z.B.: „Welche Rolle benötigen wir für welche Aufgabe?“) werden in der Organisation ausgearbeitet. Dabei geht es sowohl um die notwendigen unterschiedlichen Funktionen, den strukturellen Aufbau (Linie, Matrix etc.), die Stellenbeschreibungen und Schnittstellen zu anderen Funktionen, als auch um die Festlegung der Personalausstattung und Bewertung der Vertriebseffizienz über Benchmarking.

Oft erfordert die Überarbeitung der Vertriebsprozesse neue Funktionen und Fähigkeiten im Team. Wir kennen die Anforderungen aus unterschiedlichsten Vertriebsvorgängen genau, erarbeiten passgenaue Inhalte und schulen diese international.

Welche Vertriebskanäle passen zum Anspruch der Kunden, dem Produktportfolio und zu den eigenen Erwartungen an die Vertriebseffizienz? Wie verändern sich Kundenanforderungen mit der zunehmenden Digitalisierung von Informationen? Wie positioniert man direkte und indirekte Kanäle (on- und offline) zueinander? Welche Art von Plattformvertrieb ist am sinnvollsten?

Die Entwicklung im E-Commerce bringt weitere Wachstumschancen, aber auch große Herausforderungen mit sich. Datenqualität, Zugang zu Nutzerdaten und Preissteuerung zwischen alter und neuer Welt sind Themen, denen schnell und professionell begegnet werden muss, um die Wettbewerbsfähigkeit des eigenen Unternehmens auch in Zeiten der Digitalisierung optimal auf die neuen Gegebenheiten einzustellen.

Wann sind differenzierte Interaktionen mit verschiedenen Kunden sinnvoll? Welche Kundenkategorien und -segmente gibt es in der Vertriebsarbeit? Oft unterscheiden sich Key Accounts von „normalen“ Accounts nur durch ihre Größe – die strategische Perspektive des Key-Account-Managements (mittel- bis langfristiges Risikomanagement im Auftragseingang) bleibt häufig unberücksichtigt. Auch im Händlermanagement stehen Leitfragen regelmäßig auf dem Prüfstand: Wie ist die Handelsstufe im Geschäftsmodell begründet und welche Chancen und Risiken bringt das mit sich? Welchen Umsatzanteil vereinen die wichtigsten Händler und wie ist die Machtverteilung zwischen Hersteller und Handelsstufe? Welche Händler passen noch als Vertriebspartner? Wir kennen die Herausforderungen im Account- und Händlermanagement aus unterschiedlichen Perspektiven und verfügen über langjährige Expertise in der Konzeption und Umsetzung passender Lösungsansätze.

Selten kann das Key-Account-Management (KAM) eine risikolose Absicherung des zukünftigen Auftragseingangs gewährleisten. Key Accounts werden oft ausschließlich anhand ihrer Umsatzgröße bestimmt. Eine Unterscheidung zwischen Groß- und Kleinkunden erfolgt dabei nur selten. Ein professionelles Key-Account-Management greift deutlich weiter und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, um das ganze vorhandene Potenzial auszuschöpfen.

Die Vielfalt unterschiedlicher Liefer- und Zahlungsbedingungen der Kunden wächst in einem Unternehmen über die Zeit. Die Konsistenz im Preis- und Konditionengefüge wird geringer. Das kann durch die zunehmende Transparenz zwischen Kunden und Absatzkanälen schnell zu einem wesentlichen Wettbewerbsnachteil führen. Häufig sind nachhaltige Preiserosionen für Ankerprodukte die Folge.

Wie lassen sich in einem „Relaunch“ sowohl die Preisfairness gegenüber Kunden als auch der Leistungsbezug in der Gestaltung des Konditionensystems deutlich steigern? Wir kennen die Ansatzpunkte und gestalten die Schnittstelle zur Vertriebssteuerung direkter und indirekter Kanäle mit strategischer Weitsicht.

Welche Kennzahlen sollten im Vertriebsprozess global, einheitlich und regelmäßig betrachtet werden? Welche Maßnahmen steigern die Produktivität im Vertrieb auf das gewünschte Niveau? Wie sehen die notwendigen Eskalationsprozesse aus? Wir können strategiekonformes Wachstum auf der Basis passgenauer Kennzahlen und Dashboards international steuern.

Auch bei der Auswahl und der detaillierten Anforderungsbeschreibung an ein CRM-System begleiten wir unsere Kunden. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung verfügen wir über Benchmarks für unterschiedlichste Geschäftsmodelle und Vertriebsstufen.

Bei der Umsetzung von Incentive-Systemen führen Fehler häufig zu deutlichen Einschränkungen in der Vertriebsperformance. Ein Incentive-System zur Bonifizierung von Mitarbeitern muss sehr gut ausgearbeitet sein, um einen Vorteil gegenüber dem reinen Fixgehalt zu bieten. „You get what you measure“ hat als Leitspruch seine Berechtigung.

Wir kennen die Besonderheiten in der Vertriebsarbeit – sowohl beim Verkauf eher standardisierter Produkte als auch sehr erklärungsbedürftiger Lösungen im Teamansatz. Daraus haben wir eine Toolbox zur Konfiguration passgenauer Incentive-Systeme und zur Beantwortung aller wesentlichen Modellierungsfragen entwickelt.

Zeigende Hände, Glühbirne, Zahnrad, Diagramm vor dunkelblauem Hintergrund
Sales-Lexikon

Vertrieb vollständig verstehen.

Unser Sales-Lexikon liefert Antworten auf Ihre Fragen zum Thema Vertrieb. Unser Ziel dabei: Zu vermitteln, wie Vertriebsthemen im Unternehmensalltag gelebt werden und dies anhand eingängiger Beispiele zu unterlegen. Erfahren Sie mehr über unsere Sales-Expertise!

Pricing Excellence: Wegweiser für ein professionelles Preismanagement

Laptop mit Diagramm auf Bildschirm umgeben von rot hinterlegtem Kreis auf beigem Hintergrund

Pricing ist nachweislich das stärkste Managementinstrument, um die Unternehmensprofitabilität zu steigern. Jedoch ist die Pricing Fitness in vielen Unternehmen auf einem kritischen Niveau. Dies wird insbesondere durch die steigende Produktvergleichbarkeit, die zunehmende (Preis-)Transparenz und die wachsende Aktivität im Online-Business zu einem ernsthaften Problem. Kaum ein anderes Thema bietet eine derartige Fülle von Zahlen, Daten und Fakten, erfordert aber auch Kundenverständnis, Empathie und Kommunikationsgeschick.

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung im internationalen Preismanagement kennen wir die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren genau und bieten geeignete Lösungsansätze für verschiedene Geschäftsmodelle. Wir begleiten unsere Kunden von der Strategieentwicklung bis hin zur internationalen Umsetzung durch alle Dimensionen der Pricing Excellence.

Häufig fehlt in Unternehmen die Abstimmung zwischen Preis- und Vertriebsstrategie, sodass es im Vertrieb kaum klar kommunizierte Zielgrößen (z.B. pro Land und Produktgruppe) gibt. Das bewirkt in gesättigten Märkten Prioritätsprobleme zwischen relativem Marktanteil und relativer Profitabilität. Zunächst legen wir unser Augenmerk daher auf eine klare, messbare Zielsetzung.

Danach setzt die Preisstrategie die wesentlichen Leitplanken für die Gestaltung des Preismanagements, um die Zielsetzung zu erreichen. Mit welchen Methoden sollen Produkte und Lösungen bepreist werden? Ist ein Brutto- oder ein Nettopreissystem sinnvoller? Wie oft und anhand welcher Prozesse sollen Preise angepasst werden? Wie sollten Produkte über den Lebenszyklus hinaus preislich entwickelt werden? Diese und weitere Fragestellungen müssen schlüssig beantwortet werden, um die konzeptionelle Ausarbeitung und Umsetzung zu ermöglichen. Unser praxiserprobtes Set an Grundsatzentscheidungen haben wir in den letzten Jahren kontinuierlich aufgebaut und stetig optimiert.

Das zentrale Gerüst für die internationale Preismodellierung ist der sogenannte „Preiswasserfall“. Er beschreibt alle wesentlichen Stufen von den initialen Kosten bis hin zum Nettopreis und, was auf dem Weg hinsichtlich Differenzierung und Methodik geschehen soll. Der Preiswasserfall kann grundsätzlich auf verschiedene Arten gebildet und durchlaufen werden, abhängig von den unterschiedlichen Vertriebsstufen und der Pricing-Governance der Preisstrategie. Als zentrales Steuerungsinstrument bildet er das Grundgerüst für die Erfolgsmessung entlang festgelegter Kennzahlen. Welche Kalkulationsbasis wird für die Preisbestimmung verwendet? Wie legt man wertbezogene Aufschlagsfaktoren fest? Welche Kriterien gelten für eine kundenbezogene Preisdifferenzierung? Welche Verantwortung im internationalen Preismanagement hat das Headquarter, welche Aufgaben liegen in der Region?

Wir entwickeln individuelle internationale Preismodellierungen und unterstützen Unternehmen dabei, eine sinnvolle Differenzierung nach Produkten, Ländern, Branchen, Segmenten und Einzelkunden umzusetzen, die Konsistenz und Gewinnsituation deutlich verbessern.

Kaum ein Thema im Preismanagement ist so wenig beleuchtet wie die Gestaltung der Preisorganisation. Trotz der Bedeutung für die Profitabilität eines Unternehmens ist ein spezialisiertes Pricing Team immer noch eher die Ausnahme als die Regel. Das Thema beinhaltet eine Vielzahl verschiedener Aufgaben und Rollen für die organisatorische Verankerung.

Wir kennen die notwendigen Verantwortungsbereiche im internationalen Zusammenhang und wissen, welche Personalausstattung und welche Fähigkeiten nötig sind, um die festgelegten Preisprozesse sicher zu beherrschen. Insbesondere der Zusammenarbeit zwischen Headquarter und Landesgesellschaften kommt eine wesentliche Rolle zu. Je nach Entwicklungsstufe unserer Kunden und den gegebenen Marktbedingungen, erarbeiten wir effiziente und klar definierte Organisationsstrukturen, um den Anforderungen wiederkehrender Preisprozesse gerecht zu werden.

Wir denken aus der Perspektive unserer Kunden, um den Kundennutzen der jeweiligen Produkte zu verstehen, systematisch zu bewerten und in Preisaussagen zu übersetzen. Beim Customer-Benefit-Pricing werden Preisfindungsmethoden individuell an das Geschäftsmodell und die Rahmenbedingungen angepasst, um die Zahlungsbereitschaft möglichst gut und nachhaltig abzuschöpfen – unabhängig von Neugeschäft oder Servicegeschäft.

Die Kalkulationsgrundlage kann dabei je nach Rahmenbedingungen des Produkts aus Marktpreisen, Nutzenabschätzungen oder Kosteninformationen bestehen. Nur selten gibt es eine „One-method-fits-all“-Herangehensweise. Häufig erzielen Flexibilität und die Kombination verschiedener Ansätze den besten Erfolg.

Professionelles internationales Preismanagement größerer Produktportfolien kann heute kaum noch ohne eine entsprechende Softwarelösung gestaltet werden. Daher haben wir eine eigene Pricing Software (PRIMA) entwickelt, die sowohl das Datenmanagement, das Methodenspektrum als auch das Preiscontrolling in sich vereint und es internationalen Teams konsistent und mit den Live-Daten aus den ERP Systemen zugänglich macht.

PRIMA ist in vielen namhaften internationalen Unternehmen im Einsatz und wird kontinuierlich weiterentwickelt, um den Anforderungen im Preismanagement immer einen Schritt voraus zu sein.

Die Preisimplementierung beginnt beim Kick-off. Bevor die Ergebnisse aus einer Preisinitiative an Kunden kommuniziert werden, müssen die interne Akzeptanz und das Verständnis für die Vorgehensweise gegeben sein. Vertriebsnahe Funktionen sollten von Beginn an Teil des Projektteams sein, denn das Preismanagement erfordert Objektivität.

Jeder hat eine andere Einschätzung dazu, „was angemessen ist“ oder „was wir unseren Kunden zumuten können“. Danach folgen die Implementierungstaktik des Zielpreises und die Vorgehensweise in der Kundenkommunikation. Je nach Kundentyp und Warenkorbanalyse sollte unterschieden werden, ob sie aktiv oder passiv, individuell oder standardisiert erfolgen soll.

Gegenüber dem Einkauf ist der Vertrieb in Verhandlungsfitness und Wertargumentation oft schlechter aufgestellt. Verkaufen über den Preis ist einfach, Verkaufen über Mehrwert und Alleinstellungsmerkmale ist erfolgversprechend, aber schwierig. Es erfordert eine solide Ausbildung, regelmäßige Übung und Erfahrung.

Insbesondere datengetriebene Produkte, Softwarelösungen etc. machen eine andere Herangehensweise im Verkauf notwendig als bei „klassischen“ haptischen Produkten. Wir schulen Value Selling und Verhandlungsfähigkeiten international und unterstützen unsere Kunden bei der Vorbereitung großer „Deals“.

Eine substanzielle Pricing Initiative muss präzise und von erfahrenen Spezialisten durchgeführt werden. Die Effekte einer Preisanpassung lassen sich eindeutig quantifizieren. Unsere Software-Lösungen und Pricing Tools ermöglichen wiederkehrende Preisanalysen über alle relevanten Dimensionen des Geschäftsmodells sowie die transparente Simulation von Preisanpassungen auf alle wesentlichen Erfolgskennzahlen in einem Dashboard. Automatisierte Prüf- und Bereinigungsalgorithmen gewährleisten eine hohe Datenvalidität und Verlässlichkeit der Analyse- und Simulationsergebnisse. Über direkte Schnittstellen zu den ERP-Systemen unserer Kunden stellen wir höchste Prozesseffizienz und Datenkonformität sicher. Regelmäßige Management-Reports mit den wesentlichen Kennzahlen reduzieren den manuellen Aufwand erheblich.

Wir beantworten zentrale Fragen in der Preissteuerung: Welcher Anteil des Teuerungszuschlags kommt (pro Land) im Nettopreis an? Wo im Preiswasserfall geht die Marge verloren? Wie verändern sich die Warenkorbanalysen für Länder, Kundensegmente und Einzelkunden vor und nach der Preisanpassung? Häufig begleiten wir unsere Kunden bis in die Phase der Erfolgsmessung (bis zu 12 Monate nach der Preisanpassung).

Anordnung kleiner Symbole, die mit Expertise zu tun haben - Diagramm, Taschenrechner, Sprechblase und weitere
Pricing-Lexikon

Pricing verständlich gemacht!

Alles hat seinen Preis hier finden Sie das Vokabular dazu. Unser Pricing-Lexikon kombiniert akademische Hintergründe mit Erfahrungswerten aus der Praxis. Über 60 Einträge zum Thema Pricing sind hier zu finden, von A wie “Auktion” bis Z wie “Zahlungsbereitschaft”. Erfahren Sie mehr über unsere Pricing-Expertise!

Customer & Market Insights: Internationale Analyse von Absatzmärkten

Kennen Sie Ihr Marktpotential und die Zufriedenheit Ihrer Kunden? Ohne fundierte Marktinformationen lassen sich keine guten Managemententscheidungen treffen. Strategieentwicklung ohne Marktdaten ist wie eine Atlantiküberquerung ohne GPS und Kompass. Wir quantifizieren Marktpotentiale und identifizieren Markttrends, analysieren Wettbewerber und bewerten die Attraktivität von Märkten. Wir messen Kundenzufriedenheit und Kundenloyalität und optimieren mit fallbasierter Zufriedenheitsmessung relevante Kundenkontaktpunkte.

Mittels unseres eigenen Research Centers können wir Marktdaten sowohl aus Sekundärquellen als auch aus Primärdaten erheben. Unser Know-how im Bereich Erhebungsmethoden und Datenanalyse ermöglicht zahlreiche Auswertungsmethoden. Mit über 750 internationalen Researchprojekten verfügen wir zudem über zahlreiche Benchmarks und Vergleichsmöglichkeiten.

Laptop mit Diagramm auf Bildschirm und Lupe umgeben von rot hinterlegtem Kreis auf beigem Hintergrund

Wir analysieren internationale Märkte ganzheitlich und zeigen Potenziale und Hürden für den Markterfolg auf. Wollen Sie die Größe eines Marktes quantifizieren oder die zukünftige Entwicklung besser verstehen? Planen Sie den Eintritt in ein neues Marktsegment oder die Durchdringung einer bestehenden Zielgruppe? Wir entwickeln für Sie Marktmodelle zur Bestimmung von Marktvolumen und Marktpotentialen. Wir bewerten die Attraktivität von internationalen Märkten auf Basis von Wettbewerbssituation, Zugänglichkeit und zukünftigen Trends. Wir bestimmen für Sie die am besten geeigneten Research-Methoden und identifizieren für Sie die am besten geeigneten Informationsquellen. Wir übersetzen Daten in Informationen, die für Ihre Entscheidungsfindung nützlich sind.

Der wirtschaftliche Erfolg Ihres Unternehmens wird maßgeblich von der Zufriedenheit Ihrer Kunden beeinflusst. Zufriedene Kunden sind nicht nur loyaler, sondern sie kaufen regelmäßiger, zahlen höhere Preise und empfehlen Ihr Unternehmen weiter. Kundenzufriedenheit und Kundenloyalität zählen daher zu den zentralen Steuerungsgrößen marktorientierter Unternehmen. Sind Sie in der Lage, Ihre Kunden mit Ihrem Angebot und Service zu begeistern?  In Abhängigkeit von Ihrer Zielsetzung definieren wir gemeinsam mit Ihnen die am besten geeignete Methode und das passende Verfahren zur Messung von Kundenzufriedenheit und Kundenloyalität.

Marktbasiertes oder marktorientiertes Pricing gewinnt zunehmend an Bedeutung. Insbesondere in wettbewerbsintensiven Märkten müssen Marktpreise, d.h. Wettbewerbspreise bei der eigenen Preissetzung berücksichtigt werden. In intransparenten B2B Märkten, insbesondere in der Investitionsgüterindustrie sind Marktpreise jedoch häufig nicht auf Knopfdruck verfügbar. Systematische Marktpreisrecherchen liefern hier die notwendigen Ergebnisse. Wir unterstützen Sie durch Anwendung relevanter Methoden bei der Schaffung von Preistransparenz in Ihren Zielmärkten – auch international. Hierbei setzen wir sowohl klassische Methoden, wie Desk Research und Mystery Shopping ein, wie auch innovative, Software- gestützte Ansätze wie Price-Crawler.

Wir ermitteln Informationen zu Markt und Wettbewerbern. Neben statistischen Informationen modellieren wir auch Reaktions- oder Aktions-Verhalten. Darüber hinaus entwickeln wir Strategien, in denen wir aufzeigen, welche Informationen über welche Wettbewerber in welcher Form wo beschafft werden müssen.

Märkte und Kundenanforderungen verändern sich. Nur wer Trends rechtzeitig und zielsicher identifiziert, kann Strategien erfolgreich gestalten. Wir unterstützen Unternehmen bei den Innovationsprozessen und geben Impulse für die Produktentwicklung. Mit unserem Ansatz des marktorientierten Innovationsmanagements untersuchen wir, welche Trends und Innovationen Akzeptanz und Absatz-Potenzial haben. Unser Ansatz ist aber nicht nur Research: Wir drehen die Denkweise im Innovationsprozess um und geben Empfehlungen, wie man mit marktseitigen Impulsen Flop-Raten minimiert und die Chancen auf ein erfolgreiches Wachstum erhöht.

Breiter Canvas von Icons, die Expertise symbolisieren - Lupe, Glühbirne, Diagramm usw.