Kaltakquise

Als Kaltakquise wird die Erstansprache eines potenziellen Kunden bezeichnet, zu welchem bisher noch keine Geschäftsbeziehungen unterhalten wurden.

Die Kaltakquise ist daher hauptsächlich für einfache und nicht-erklärungsbedürftige Produkte relevant, die nahezu ausschließlich über den Preis vertrieben werden (z. B. Strom- oder Handytarife). Der deutsche Gesetzgeber hat der Kaltakquise allerdings strenge rechtliche Rahmenbedingungen gesetzt (siehe UWG, §7 Abs. 2 und 3). Unterschieden wird jedoch zwischen der Akquisition und Kontaktaufnahme im B2C und B2B.

So ist für Privatkunden beispielsweise die Kaltakquise über E-Mail oder Telefon ohne ausdrückliche Zustimmung grundsätzlich untersagt, wobei im B2B die Kontaktaufnahme gesetzlich erlaubt ist, sobald der Anbieter ein legitimes Interesse seitens des potentiellen Kunden vermuten kann.

Der Gegensatz zur Kaltakquise ist die zumeist vielversprechendere Warmakquise, bei welcher sich die Kontaktaufnahme auf bereits bestehende Bezugsstellen einer Geschäftsbeziehung stützt.

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